Zwischen zwei Meeren

Schleswig-Holsteins spezialisierte maritime Branche

Zwei Windkraftanlagen hintereinander auf gelben runden Einzel-Füßen (Monopiles), bei Sonnenschein, aber in kabbeliger See

Mit der 30 Kilometer vor der Küste gelegenen Insel Helgoland hat Schleswig-Holstein einen natürlichen Offshore-Hafen. Von den Flugplätzen Büsum, Husum und St. Peter-Ording aus starten Hubschrauber zu den Offshore-Windparks vor der schleswig-holsteinischen Küste. Die Offshore-Branche in Schleswig-Holstein umfasst vor allem Unternehmen aus den Bereichen Logistik und Häfen, Zulieferer, Aus- und Weiterbildung, Forschung sowie Planung, Finanzierung, Versicherung und Rechtsberatung. Durch den Nord-Ostsee-Kanal hat Schleswig-Holstein eine attraktive Lage für Unternehmen, die in beiden Meeren aktiv sind.

Vor der schleswig-holsteinischen Küste liegen im Helgoland-Cluster die Windpark-Projekte Amrumbank West (Betreiber: EON; 80 Turbinen, 288 MW), Meerwind Süd/ Ost (Betreiber: WindMW; 80 Turbinen, 288 MW) und Nordsee Ost (Betreiber: RWE; 48 Turbinen, 295 MW). Zum Sylt-Cluster gehören die Offshore-Windparks Butendiek (Betreiber: wpd; 80 Turbinen, 288 MW), DanTysk und Sandbank (Betreiber: Vattenfall und Stadtwerke München; 80 Turbinen / 72 Turbinen jeweils 288 MW). Damit stellt Schleswig-Holstein 1,8 Gigawatt der in Deutschland auf See installierten Leistung.


 
 

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