BWE fordert unbürokratischen Windenergie-Zubau

30.04.2019

Klimaziele nur mit jährlichem Zubau der Windenergie an Land von mindestens 650 Megawatt pro Jahr bis 2025 zu erreichen, erklärt BWE-Landesgeschäftsstellenleiter

Gegen den stagnierenden Windenergieausbau in Schleswig-Holstein protestierte der Landesverband des BWE (Bundesverband WindEnergie). „Im vergangenen Jahr gab es nur 20 Genehmigungen für neue Windenergieanlagen und einen entsprechenden Rückgang um 800 Megawatt bei den erteilten Neugenehmigungen im Vergleich zu 2016“, bilanzierte Horst Leithoff, Vorstandsvorsitzender Bundesverband Windenergie e. V. Landesverband Schleswig-Holstein (BWE SH). „Die Branche braucht jetzt schnellstmöglich mehr Genehmigungen für den Bau von Windenergieanlagen“, forderte Leithoff. Die Landesregierung plant eine weitere Verlängerung des Windenergie-Ausbau-Moratoriums. Das gefährde Arbeitsplätze und Wertschöpfung im Land, erklärte der Landesvorsitzende.

BWE-Landesgeschäftsstellenleiter Marcus Hrach konkretisierte die Forderungen der Branche: „Die Landesregierung muss bis Ende des Moratoriums Ausnahmen nach §18a Landesplanungsgesetz erteilen, die einen ausreichenden Zubau von Windenergieanlagen ermöglichen, um die energie- und klimapolitischen Ziele des Landes zu erreichen.“ Benötigt würde ein jährlicher Zubau der Windenergie an Land von mindestens 650 Megawatt pro Jahr bis 2025. Marcus Hrach forderte weiter: „Überprüfen Sie im Genehmigungsverfahren die Nachforderungen immer weiterer Gutachten und Prüfauflagen, damit die Verfahren wieder durchschnittlich 300 anstatt 700 bis 800 Tagen brauchen.“

Hier finden Sie die BWE-Pressemitteilung: www.wind-energie.de.

 
 
 
 
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