Offshore-Windenergie wird wieder teurer

30.04.2018

Ergebnisse der zweiten Ausschreibungsrunde Offshore: Ostsee-Quote sorgt für höhere Gebote

Die Bundesnetzagentur hat die Zuschläge in der zweiten Ausschreibung für Offshore-Windparks verkündet.

Für das verfügbare Ausschreibungsvolumen von 1.610 Megawatt (MW), davon 500 MW in der Ostsee, erhielten sechs Gebote einen Zuschlag. Der niedrigste Gebotswert beträgt 0,00 ct/kWh. Der höchste Gebotswert, der noch einen Zuschlag erhalten hat, liegt bei 9,83 ct/kWh. Der durchschnittliche Zuschlagswert beträgt 4,66 ct/kWh und damit wesentlich höher als die 0,44 ct/kWh der ersten Ausschreibungsrunde. Von den bezuschlagten Projekten liegen jeweils drei in der Nord- bzw. Ostsee. Unter den Firmen, die Zuschläge gewannen, sind Iberdrola, Innogy und das dänische Unternehmen Ørsted (früher DONG).

Mit der jetzt abgeschlossenen zweiten Ausschreibung endet die sogenannte Übergangsphase, in der insgesamt 3.100 Megawatt unter bestehenden Projekten ausgeschrieben worden waren. Als „bestehende Projekte“ gelten Offshore-Windparks, die bereits vor dem 1. August 2016 genehmigt oder planfestgestellt wurden oder für die zumindest ein Erörterungstermin durchgeführt wurde.

Für Offshore-Windparkprojekte, die ab 2026 in Betrieb gehen, erfolgt die Ausschreibung ab 2021 im sogenannten „zentralen Modell“.

Weitere Informationen unter www.bundesnetzagentur.de.

 
 
 
 
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