Zwischen zwei Meeren

Schleswig-Holsteins spezialisierte maritime Branche

Zwei Windkraftanlagen hintereinander auf gelben runden Einzel-Füßen (Monopiles), bei Sonnenschein, aber in kabbeliger See

Mit der 30 Kilometer vor der Küste gelegenen Insel Helgoland hat Schleswig-Holstein einen natürlichen Offshore-Hafen. Von den Flugplätzen Büsum, Husum und St. Peter-Ording aus starten Hubschrauber zu den Offshore-Windparks vor der schleswig-holsteinischen Küste. Die Offshore-Branche in Schleswig-Holstein umfasst vor allem Unternehmen aus den Bereichen Logistik und Häfen, Zulieferer, Aus- und Weiterbildung, Forschung sowie Planung, Finanzierung, Versicherung und Rechtsberatung. Durch den Nord-Ostsee-Kanal hat Schleswig-Holstein eine attraktive Lage für Unternehmen, die in beiden Meeren aktiv sind.

Vor der schleswig-holsteinischen Küste liegen im Helgoland-Cluster die Windpark-Projekte Amrumbank West (Betreiber: EON; 80 Turbinen, 288 MW), Meerwind Süd/ Ost (Betreiber: WindMW; 80 Turbinen, 288 MW) und Nordsee Ost (Betreiber: RWE; 48 Turbinen, 295 MW). Zum Sylt-Cluster gehören die Offshore-Windparks Butendiek (Betreiber: wpd; 80 Turbinen, 288 MW), DanTysk und Sandbank (Betreiber: Vattenfall und Stadtwerke München, jeweils 288 MW). Damit stellt Schleswig-Holstein 1.500 Megawatt und damit 44 Prozent der in Deutschland auf See installierten Leistung. Bis 2025 sollen noch einmal 1.000 Megawatt an zusätzlicher Leistung hinzukommen.

Das Projekt Sandbank ist noch in Bau, die anderen Offshore-Windparks wurden zwischen 2013 und 2015 in Betrieb genommen.

 
 

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Offshore-Windenergie vom Land zwischen zwei Meeren

Wiesner, Sascha

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