Energie, die nachwächst

Regenerative Wärme aus Mais, Gülle anderen Rohstoffen

Blick von Oben auf vier unterschiedlich große, runde Gärbehälter einer Biogasanlage, jeweils mit einer grünen Folie als flexibler Abschluss statt einer festen Decke. Bei Betrieb mit ausreichend Druck sehen die Anlagen dadurch wie ein stumpfer Kegel aus.

Biogasanlagen leisten von allen erneuerbare Energien in Schleswig-Holstein den größten Beitrag zur Wärmeversorgung. Insgesamt werden 14 Prozent des Wärmebedarfs aus regenerativen Energien gedeckt, und zwar fast vollständig über Biomasseanlagen, die in einigen Kommunen Nahwärmenetze versorgen. Bis 2025 soll der Anteil regenerativer Wärme in Schleswig-Holstein auf 22 Prozent steigen. Der Großteil dieser Wärmeleistung wird von Biomasseanlagen bereitgestellt werden. Im Stromsektor beträgt die elektrische Leistung der Biogasanlagen in Schleswig-Holstein 400 Megawatt. Dieser Wert soll auch langfristig gehalten werden.

Biogas- und andere Biomasseanlagen können auch in begrenztem Umfang als Kurzzeit-Speicher für Wind- und Sonnenenergie dienen. Eine stärkere Vernetzung von Biomasse-Anlagen mit anderen Erzeugern erneuerbarer Energie ist deshalb Ziel einer zukunftsfähigen Energiepolitik und damit auch der Arbeit von EE.SH.

Die Netzwerkagentur EE.SH unterstützt die Zusammenarbeit zwischen der Biomassebranche und weiteren Erneuerbare-Energie-Branchen. Das Projektteam organisiert branchenübergreifende Veranstaltungen und vermittelt Kontakte zu Geschäftspartnern und der Verwaltung sowie Förderinstitutionen. Hier finden Sie weitere Informationen über unsere Dienstleistungen.

 
 

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