Ausbau des Schienennetzes in Brunsbüttel notwendig

25.04.2017

Eine aktuelle Studie rät dringend zum Ausbau der Schienen-Infrastruktur in Brunsbüttel, um dem Wachstum in Häfen und Industrie gerecht werden zu können.

Das Wachstum im ChemCoast Park Brunsbüttel und den drei Häfen (Elbe- und Ölhafen sowie der Hafen Ostermoor) lässt den Ausbau der Schienen-Infrastruktur zwingend erscheinen. Zu dem Schluss kommt eine aktuelle Studie des Lübecker Beratungsunternehmens CPL Competence in Ports und Logistics, die von der privaten Brunsbüttel Ports GmbH in Auftrag gegeben worden war. Die Forscher gehen davon aus, dass 12.600 Beschäftigte direkt, indirekt oder induziert von drei Häfen leben und zusammen für eine Bruttowertschöpfung von 870 Millionen Euro sorgen. Frank Schnabel, Geschäftsführer der Brunsbüttel Ports GmbH, betonte anlässlich der Präsentation der Studie, dass damit die Funktion der Häfen als Wachstumstreiber und Logistik-Drehscheibe eindrucksvoll unterstrichen sei. Die hohen Investitionen der Unternehmen in ihre Produktionsanlagen sowie die parallel vorangetriebene Planung eines Flüssiggas-Terminals für Importe führe zu einer deutlichen Steigerung der Nachfrage nach Infrastruktur-Kapazitäten insbesondere auf der Schiene. Das Potenzial auf der Schiene werde sich mittelfristig mehr als verdoppeln und zukünftig bis zu 36 Ganzzugfahrten pro Werktag erreichen, fasst CPL die Forschungsergebnisse zusammen. Frank Schnabel zieht daraus den Schluss, dass "akuter Handlungsbedarf" besteht, was den Ausbau des Schienennetzes betrifft.


Kapazitäten in den Häfen, Engpässe auf der Schiene. 
Kapazitäten in den Häfen, Engpässe auf der Schiene.
 
 
 
 
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