Windkraft-Ausschreibungen: Gebote unter 4 Cent/kWh

23.11.2017

Bundesnetzagentur veröffentlicht Ergebnisse der dritten Ausschreibungsrunde / Nur 13 Anlagen in Schleswig-Holstein bezuschlagt

Die Bundesnetzagentur hat die Zuschläge der dritten Ausschreibung für Windenergie an Land erteilt. In der entsprechenden Meldung wird berichtet, dass die Zuschlagswerte gegenüber der Vorrunde um weitere zehn Prozent gesunken sind. Die Zuschläge liegen im Durchschnitt bei etwa 3,8 ct/kWh.

Die Bundesnetzagentur hat 61 Geboten mit einem Gebotsumfang von 1.000,4 Megawatt einen Zuschlag erteilt. Die Gebotswerte der bezuschlagten Gebote reichten von 2,2 ct/kWh bis zu 3,82 ct/kWh. Das Netzausbaugebiet hatte in dieser Ausschreibung keine Auswirkungen auf die Zuschlagsentscheidungen. Von dem dort maximal möglichen Zuschlagsvolumen von etwa 430 Megawatt wurden 231 Megawatt bezuschlagt.

Die meisten Zuschläge erhielten Nordrhein-Westfalen mit 17 und Brandenburg mit 16 Zuschlägen, das bezuschlagte Volumen beträgt in diesen Ländern jeweils gut 270 Megawatt.

In Schleswig-Holstein erhielten folgende Windparks einen Zuschlag:

  • Bürgerenergie Windpark Ottenbüttel-Westermühlen GmbH & Co. KG, Kreis Steinburg, 2 Anlagen
  • Naturkraftwerke Reher GmbH & Co. KG, Kreis Steinburg, 4 Anlagen
  • Naturkraftwerke Süsel GmbH & Co. KG, Kreis Ostholstein, 4 Anlagen
  • Bürgerwindpark Todesfelde GmbH & Co. KG, Kreis Segeberg, 3 Anlagen

www.bundesnetzagentur.de

 
 
 
 
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