eetechnik überwacht Rechenzentren in Windkraftanlagen

16.11.2017

Husumer Unternehmen ist an Pilotprojekt bei Paderborn beteiligt / Mögliches Geschäftsmodell für Windparks

Aus der Leitwarte von WestfalenWind bei Paderborn wird seit Mitte 2017 nicht nur die Stromproduktion von 127 Windkraftanlagen überwacht, sondern auch die Stromversorgung des höchsten Rechenzentrums der Welt. Die Computer des Rechenzentrums wurden direkt in den Turm der Windkraftanlage installiert und werden direkt von der Windenergieanlage mit Strom versorgt.

Die Windkraftanlagen-Rechenzentren sind ein Pilotprojekt der Westfalen Wind IT GmbH & Co KG und deren eingetragener Marke „WindCORES“. Zur Überwachung der Windparks und des Rechenzentrums wird das „energy service portal“ der Husumer Firma ee technik verwendet. ee technik hat die Überwachungs- und Betriebsführungssoftware zum Windpark geliefert und die Leitwarte eingerichtet, von der aus nun auch die Rechenzentren überwacht werden.

„Die Herausforderung bei diesem Projekt ist die Stromversorgung des Rechenzentrums. Für den Betrieb muss gewährleistet sein, dass sie redundant, also doppelt vorhanden ist, sodass es nicht zu Ausfällen kommen kann“, erklärt ee technik-Geschäftsführer Daniel Schauer. Das interferenzfreie Konzept wurde innerhalb des Pilotprojekts am Software Innovation Campus der Universität Paderborn (SICP) gemeinsam mit dem Partnerunternehmen dtm entwickelt.

Zurzeit werden Kameras in die Windkraftanlagen eingebaut, um für zusätzliche Sicherheit zu sorgen. ee technik installiert dazu ein kamerabasiertes Überwachungsprogramm.

Daniel Schauer hält Rechenzentren für ein mögliches Geschäftsmodell für viele Windparks: „Das ist im Prinzip überall möglich, wo eine gute Datenleitung vorhanden ist.“

www.eetechnik.de

www.windcores.de

www.westfalenwind.de

 
 
 
 
Netzwerkagentur Erneuerbare Energien in Schleswig-Holstein

© 2016 Netzwerkagentur Erneuerbare Energien Schleswig-Holstein (EE.SH)